Zu guter letzt ging es nun doch noch zu den Denkmälern. Die meisten kennt man aus dem Fernsehen. WW2, Lincoln, Vietnam, Korea. All die Toten machen einen irgendwie ganz nachdenklich. Auch wenn man kein Amerikaner ist.
Jedenfalls wurde es langsam spät. Es geht da natürlich keinerlei öffentliches Verkehrsmittel hin, ist ja Amerika. Aber ich bin gut zu Fuß. Der Nebeneffekt war, dass es langsam dunkel wurde. Da kann man dann schön mit dem Fotoapparat spielen.
Als ich zuletzt beim Korea-Denkmal angekommen bin, war es stockfinster. Aber das war irgendwie extra-beeindruckend. Da laufen ca. 20 Bronze-Soldaten durchs Unterholz, offenbar müde, desorientiert und mit allem rechnend. Sehr ungewöhnlich, ein Denkmal ganz ohne Sockel. Und im Dunkeln extra-spukig.
Unter dem Linciln-Memorial liegt der lange Pool of Reflection (Becken der Besinnung). Also naja. Rechts und links gehen vierspurige Ausfallstraßen vorbei. Oben drüber fliegen die Flieger zum Ronald-Reagan-Flughafen. Und mindestend dreimal sind militärische Transporthbschrauber in ca. 50m Höhe südlich vorbeigeflogen. Nicht so einfach, mit der Besinnung.
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